Zwei Jahre Entwicklungszeit
Gerüchte über eine Rückkehr zum Weltkriegs-Setting waren schon seit einigen Wochen im Umlauf. Nach den Berichten ist die Kampagne zweigeteilt: Im ersten Part kämpft der Spieler auf Seiten der US-Armee gegen Japan, während es in Teil zwei als russischer Soldat in Richtung Westen geht. Die Eroberung von Berlin soll ebenfalls im Spiel enthalten sein. Entwickelt wird das Spiel konsequenterweise von Treyarch, die sich bereits für Call of Duty 3 verantwortlich zeichneten. Die Entwickler der Spieleschmiede hatten fast zwei Jahre Zeit für die Umsetzung, während für den teilweise kritisierten dritten Teil nur elf Monate zur Verfügung standen. Treyarch plant dem Vernehmen nach verschiedene Mehrspieler-Modi, darunter einen Online-Koopmodus für zwei bis vier Spieler sowie eine Splitscreen-Variante, bei der zwei Spieler an einer Konsole kämpfen.
Rohe Gewalt
Zu den weiteren Neuerungen gehört laut Medienberichten die Möglichkeit, zu schwimmen und tauchen. Ansonsten fällt der fünfte Teil durch seine Brutalität auf. Wie zu lesen war, spricht Treyarch über ein düsteres Spiel, in dem sich viel um blinde Vergeltung dreht. Entsprechend brutal sind die Szenen umgesetzt: Bereits in der Eröffnungssequenz wird ein GI gefoltert, bevor ein japanischer Kämpfer seine Kehle aufschlitzt. Ob derartige Inhalte ein USK-Rating erhalten, ist fraglich. Laut Informationen von Publisher Activision sollen demnächst erste Bilder zum Spiel erscheinen. Call of Duty: World at War hat war noch keinen offiziellen Release-Termin, der Shooter aber wird vermutlich wie seine Vorgänger auch um die Weihnachtszeit herum veröffentlicht werden.